dulcinea

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Donnerstag, 16.04.2009, 06:32

"aktivierende pflege" ist das neue credo in unserem seniorenheim.

aus dem folder:
* * *
Was bedeutet dieser pflegerische Begriff …
Um die Eigenständigkeit und Selbstständigkeit des alten Menschen zu sichern und zu fördern, ist aktivierende Pflege unentbehrlich. Bei dieser Pflegemethode bleibt der Mensch, welcher Hilfe benötigt, für sein Leben und seine Lebensgestaltung bis zum Tod hin selbst verantwortlich.
„Aktivierend pflegen“ bedeutet: Nicht für, sondern mit dem Menschen tätig werden.
Bei uns bedeutet dies:
- den alten Menschen akzeptieren, so wie er ist
- ihn unterstützen, wenn er Entscheidungen trifft
- Alternativen anbieten und Wahlmöglichkeiten geben
- bestehende Regeln und Ordnungen auf Sinn und Zweck prüfen und bei Bedarf verändern - flexibel bleiben
- den Bewohner möglichst viel selber erledigen lassen
- den Bewohner in die Vorbereitungen miteinbeziehen
- mit dem alten Menschen eine Beziehung eingehen
- sich selber wohl fühlen, denn nur entspannte und ausgeglichene Pflegekräfte sind hilfreich für den alten Menschen
* * *

das klingt doch gut, wie ich finde.
allein, mir fehlt der glaube,
dass das auch wirklich in der praxis so gehandhabt werden kann...



die folgenden zeilen haben mich sehr berührt:


"Der grüne Winter des Lebens

Meine Kinder kommen mich heute besuchen.
Sie meinen es gut mit mir.
Sie sind jedoch so besorgt um mich,
sie meinen, ich soll im Flur ein Geländer haben.
In der Küche ein Telefon.
Dass jemand mir beim Baden helfen sollte.
Sie mögen es nicht, dass ich alleine bin.

Hilf mir, für die Besorgnis meiner Kinder dankbar zu sein.
Und hilf ihnen, zu verstehen, dass ich alleine zurechtkommen muss
– solange ich dies vermag.
Sie haben Recht, wenn sie sagen,
dass es Risikomomente gibt.
Ich könnte hinfallen,
ich könnte vergessen, den Ofen abzustellen.

Aber es gibt keine Herausforderung,
keine Möglichkeit des Siegens,
kein wirkliches Leben
– ohne Risiko.

Als sie klein waren und in Bäumen kletterten
und Fahrrad fuhren und ins Zeltlager – war ich entsetzt.
Aber ich ließ sie.
Sie daran zu hindern, wäre ihnen zu schaden.
Jetzt sind die Rollen vertauscht.
Hilf ihnen, dies zu verstehen.

Lass mich nicht schwierig und stur werden,
aber lass mich ihnen nicht erlauben – mich in Besorgnis zu ersticken."


(Unbekannter Verfasser)


lg,


 
Hallo Dulcinea!
Ach, wie wahr, deine Zeilen, das Gedicht so berührend!!!

hab selber 10 Jahre (mit Karenzunterbrechungen) in einem Pflegeheim gearbeitet.
Jedes deiner Worte ist sinnvoll und wahr.

auch deine Zweifel, ob das in die Praxis umsetzt bar ist.

Bei uns gabs Anfangs große Probleme mit den Angehörigen, denn für die war es gut, wenn ihre Lieben es warm hatten, satt und sauber waren.
Plötzlich waren sie doch etwas anders, zerszaust,weil selbst frisiert, so wie sie es immer gemacht haben, und nicht, wie die Pflegerin es konnte,
weil sie sich abgepatzt hatten, weil sie selbst gegessen hatten, das Hendl mit den fingern und den Knochen abgenagt, so wie früher und nicht, alles zerkleinert in Mundgerechte Häppchen geteilt.

Ach da gäbe es so viele Bereiche zum Aufzählen, es war ein Umdenken, es war nicht leicht, aber es hat zumindest teilweise geklappt.
Ich hab die Validationsausbildung gemacht, bin begeistert, auch damit wirds ein stück menschlicher, die Beziehung zu unseren Alten (liebevoll gemeint:-))
Ich glaub, das ist auch ein Teil der Aktivierenden Pflege, so wie du geschrieben hast.

Ich wünsch dir viel Kraft und Liebe für die Umsetzung
clematis
 
wow
toll, gänsehaut!

ist ein großartiges stück arbeit, das du da leistest!

liebe, herzliche grüße
jackie
  • jh,
  • 2009.04.16, 08:29
 
oh no!...
... ich hab' geschrieben "unser" seniorenheim
und hab' damit gemeint,
das seniorenheim bei uns in der stadt,
nicht jenes, in dem ich arbeite.

ich arbeite zuhause bei den junioren - noch.
aber jene, die dort dienst am menschen leisten
verdienen allen vorhandenen respekt und dankbarkeit.

liebe clematis,
also die worte sind nicht von mir,
sondern vom folder genommen.
aber eben - ich bin deiner meinung - sinnvoll und wahr.

ich danke dir für deine worte,
ich finde es sehr schön, wie du das beschreibst,
mit den nunmehr zerzausten haaren.

meine schwiemu hat bis vor 2 jahren ebendort als pflegerin gearbeitet, und was sie erzählt hat, hat mich oft schaudern lassen - offensichtlich sind sie da jetzt auf einem besseren weg.

erzähl mir mehr von der "validationsausbildung" - das würde mich interessieren.


liebe jackie,
hast eh gelesen.
diese arbeit leiste nicht ich.
aber gänsehaut hatte ich auch,
als ich das gelesen habe,
deshalb habe ich es hier reingestellt.


saluti a tutti,
 
Hallo Dulcinea!
Ok. Mißverständnis beiseite geräumt, dachte wirklich, du arbeitest dort.

Validation:
Dabei geht es um die Demenz. Nicht Alzheimer, nicht irgendeine Psychiatrische Erkrankung. sondern die Altersdemenz, die weit häufiger vorkommt, als eben Alzheimer. Die auch oft hinter einer falschen Alzh.Diagnose steckt.

Motto: Den alten (dementen) Menschen dort abzuholen, wo er gerade ist, mit seinen Schuhen gehen zu lernen.

Sie flüchten sich in eine andere (bessere) Welt, das kann die Vergangenheit sein, ist es meist auch. Leugnen ihre eingenen Defizite durch Beschuldigung Anderer.

Naomi Feil, die Begründerin der Validation teilte die Demenz in 4 Stadien ein. Jedes Stadium hat für sich seine eigenen Charakteristika.
Beginnt bei: "die haben meine Kohlen gestohlen , wollen mich vergiften" (Hast vielleicht schon mal bei alten Menschen gehört)
...über ständiges rufen der Mama, sie fühlen sich in die Kindheit zurückverstetzt, verarbeiten da auch noch oft irgendwelche Traumen,
bis hin zu ständigem Klopfen, rufen, hin und herwippen..........

Jetzt ist vielleicht mehr damit anzufangen, wo ich anfänglich von "abholen" gesprochen habe.
Jedes Stadium verlangt eine andere vorgehensweise und hat andere Regeln Methoden, damit umzugehen.

Aber, liebe Dulcinea, im Endeffekt geht es immer um das gleiche:
Wertschätzung, Annerkennung, Liebe, Empathie und Respekt!!!!!!!!
Würde jeder, der im Altenbereich ,ach was, jeder, der in der Pflege arbeitet, diese Ausbildung haben, gäbe es keine Skandale, keine Mißbräuche und keine Generationskonflikte mehr. Es gäbe, glaub ich auch kein oder fast kein Burn-Out bei den Pflegern (ist eine riskante Aussage, aber ich denke, es ist so)

Man muß nur hinterfragen, warum manche Bewohner so sind, sich so verhalten, dann weiß man auch, wie sie sich fühlen!!!!!!!

Ich war in unserem Hause die erste die diese Ausbildung machte, hatte es sehr schwer, da validieren nach außen hin oft nur als "mit den Leuten tratschen" gesehen wurde. dementsprechend war dann auch das Verständnis meiner bis heute nicht verstehenden Kollegen.
Aber das ist eine andere Geschichte.

Ich hoffe, ich habs so erklärt, daß es auch für außenstehende verständlich ist, bei Fragen - jederzeit und gerne.

Clematis
 
liebe dulcinea
was für eine wunderschöne story...
was für ein wunderbarer text
"Der grüne Winter des Lebens"...

ja irgendwie teile ich deine zweifel, ob es wirklich in "allen" senioren/alten/pflegeheimen auch so "gelebt" wird...
die, welche ich hier aus dem ländle kenne, ja da wird aktivierende pflege "betrieben"...auch auf unseren geriatrischen stationen, genauso wie auch in der krankenpflegeschule aktivierende pflege "ein fach" darstellt...genauso wie auch validation so wie von clematis beschrieben...
aber ob es wirklich dann auch so umgesetzt wird, das wäre wünschens- u. erstrebenswert, mit diesem wissen dann alt zu werden, eben, dass die mich betreuenden das wissen, ja das wäre sehr schön...so alt zu sein, das kann ich mir schön vorstellen...

alles liebe u. gute für dich u. deine manderl u. ich hoffe, das mit den öhrle ist wieder im grünen bereich, ansonsten gute u. schnelle besserung u. ganz fest über den a-berg winkääääääääää u. knuuuuuutschar

lg lunile
 
liebe dulcinea!
Bei Pflege kenne ich mich nicht aus,aber das Gedicht merke ich mir vorsorglich!
Das Foto ist auch cool, ich würde es jedenfalls nicht wagen, eine von den Dreien zu fragen, ob ich sie mit Grießbrei füttern soll.

Guten Morgen :=))))
 
guten morgen,...
liebe clematis,
ich danke dir!
deine erläuterungen und gedanken zur validation
gefallen mir.
gefallen mir sogar außerordentlich gut!
erinnern mich frappant an montessori-richtlinien
(dort abholen, wo das kind gerade ist).

ich kann mir vorstellen, dass das für den betreuer
schwierig durchzusetzen ist (auch im alteingesessenen kollegenkreis),
aber es klingt so wunderschön,
v.a. die wertschätzung, anerkennung, liebe empathie und respekt!

ich schließe mich deiner (meiner ansicht nach goldrichtigen und gar nicht riskanten) aussage an.

dank' dir noch mal,
deine erklärung war wirklich aufschlussreich und gut.
schönen tag & liebe grüße!


liebe lunile,
schön, dass dir der text auch gefällt,
wundern tut's mich aber nicht...
;-)

ja, das wäre schön, mit diesem wissen alt zu werden.
sich sicher sein zu können,
dass die betreuenden einem mit diesen ansätzen begegnen.
das wäre ein geschenk!

dankeschön,
die ohrwaschlg'schicht wendet sich zum positiven,
der gestrige höhrtest war weit besser
& wenn alles weiter so läuft,
dann ist der riss im trommelfell in einer woche wieder zu.
ganz herzlicher gruß über den a-berg
& ein wunderschönes wochenende wünsch' ich dir!


liebe kate,
du insassin, du!
beim foto mit den drei reschen damen hatte ich die gleichen gedanken wie du... und ihr gelächter im kopf!!
schönen nachmittag, liebste kate!
 
Liebe Dulcinea
meine edle ritterin -----
Validation --- manchmal denke ich mir das es nicht nur für demente (wie geschrieben wurde) geeignet ist .
Wie lange wird unsere geselschaft brauchen bis sie darauf kommt das mann ab 60 nicht mehr kind ist aber einfach erwachsene - und auch so behandelt werden möchte bis der herr uns zu sich nimmt .

Wie lange brauchen angehörigen bis sie verstehen das sie auch hilfe von ausen brauchen - (wenn sie demente betreuen).
Wie lange brauchen angehörige bis si die traurige wahrheit der demenz in sich innen wahr nehmen und die angehörigen nicht schimpfen -- (die spielt theater - die sekiert mich nur - die ist depert unsw..) Es wartet viel arbeit auf unsere geselschaft .
Hm war wiedermal zu ernst .Aber du bist schuld weil du mich aufgewekt hast .
Lg.z
  • zuwi,
  • 2009.04.20, 18:15
 
Hallo Ihr!
Wie lange wird es dauern, daß Angehörige von Demenzkranken lernen, daß sie die Dinge nicht ändern , sondern sich ihnen nur stellen und sie hinnehmen können?
Langer Lernprozeß, leider ein sehr schmerzhafter. Aber wenn sie es zugelassen haben, gehts leichter und es tut nicht mehr so weh.


Clematis
 
guten morgen,...
liebe zuwi,
große freude, dich zu lesen - du königin der bananenschachteln, du!
;-)
du sprichst mir aus der seele - es wartet viel arbeit!
zu ernst finde ich das gar nicht - sondern gerade punktgenau richtig.
ich nehme alle schuld auf mich.
;-)
ganz lieber gruß auf die baustelle!

liebe clematis,
ja, wie lange wird das noch dauern?
ich fürchte, noch ziemlich lange wird er dauern,
dieser schmerzhafte lernprozess.
aber ich bin zuversichtlich... ich habe schon den eindruck, es tut sich was... zwar langsam, aber doch!
schönen sonntag & lieber gruß!

und...
weil's zum thema passt... geschätzte 3000 jahre lebenserfahrung...



und...
weils - leider - ebenso passt...
ein dankeschön für unvergessliche abende an bea arthur,
die "dorothy" von den "golden girls",
die gestern 86-jährig verstorben ist...
http://www.youtube.com/watch?v=gyhlnL0AbmI


schönen sonntag,
lieber gruß,
 
Liebe Dulcinea
Wir haben versucht die Selbsständigkeit unseren Kinder beizubringen.
Einmal kommt die Zeit da sie begreifen müssen, wir möchten auch selbstständig bleiben und hoffen dass sie es erkennen und zulassen.

Die einen schönen Sonntag!
 
dulcinea
es wäre ein blogtreffen geplant!! ....infos gibts im blogtreffen-blog.

wäre schön, wenn du zeit hättest!!

alles liebe vom stäubchen
 
liebe melissa,...
... so sehe ich es auch...
das leben ist wohl ein ständiger lernprozess.
schönen tag & lieber gruß,
 
liebe elfenstaub,...
danke für deinen hinweis!

hab's jetzt frühstückstechnisch "gneatig",
schaue aber später nochmal rein
beim "blogtreffen"-blog.
liebe grüße richtung westen,
 
Hallo Dulcinea!
Wie gehts? Alles klar, bei dir?

Bist du vom Fach?
schöne Grüße nach Tirol!!!
Clematis
 
@dulcinea
deine zweifel sind berechtigt, meiner ganz persönlichen meinung nach....
der text vom grünen winter ist wunderschön, ist mir richtig unter die haut gegangen.

liebe grüsse
 
Liebe Dulci...
ich hab zu diesem Thema schon kommentiert, um es dann gleich wieder zu löschen, weil's mir blöd vorkam, was ich geschrieben habe.

Und ich bin der Überzeugung, dass es in der Altenpflege noch unglaublich viel zu verbessern gibt. Es ist aber wohl genauso wie bei der Kindererziehung, es gibt unzählige Ratgeber und einer klingt besser als der andere.

Aber die Wirklichkeit, die schaut dann doch ein bisschen anders aus - und wer von uns noch keinen Fehler gemacht hat - der werfe den ersten Stein.

Und ich kann Dir klar sagen, dass das mit der Validation auch nicht immer funktioniert, weil manchmal einfach die Kraft fehlt. Oder die Idee, wie Abholen, dort wo der Mensch gerade steht...

Eigenständigkeit und Selbständigkeit, oh ja, ich habe es versucht - am Anfang. So wie sie es mir im Krankenhaus empfohlen haben. Schade - dass ich hier nicht drüber reden kann, es würde ein Buch füllen. In meiner Situation klingt das wie ein Hohn. Und ich fühle mich wie die Depperte vom Dienst, die ganz einfach unfähig ist, was richtig zu machen. So ein Prospekt verspricht viel. Kostet mich für "meinen Pflegefall" ein trauriges, müdes Lächeln. Ist aber natürlich für viele ältere Menschen, die sich in ein Pflegeheim begeben, der Schlüssel für einen halbwegs würdigen Lebensabend.

Ich habe G. gestern abgeholt vom Tagesheim, da waren sie im stationären Trakt bei einer Maibaumfeier. Und ich habe mich hingestellt und in die Runde geschaut. Wer da so wohnt, im Pflegeheim. Und 95 % von diesem Menschen - grob geschätzt - waren Menschen, deren Tage - ohne Fachkenntnis gesehen - einfach gezählt sind. Endstation - gruselig.

Viel besser als Seniorenheim gefällt mir das Projekt "betreutes Wohnen" (wurde gestern in unserem Ort neu eröffnet). Und da würde meiner Meinung auch dieses Prospekt-Motto" hingehören bzw. viel besser passen. Begleiten und unterstützen, wo Hilfe notwendig ist.

Und noch viel wichtiger als die ewige Frage, wohin mit den vielen Menschen, die dement und pflegebedürftig sind, wäre die Aufforderung, endlich vorzubeugen: Der Volksverblödung. Durch dämliches, stumpfsinniges Fernsehprogramm, Rauchen, Trinken und (F)ressen, als gäbe es kein Morgen und Stress von der Früh bis am Abend. Ich kenne Menschen in meinem Alter, die sind weitaus seniler wie meine fast 90jährige Nachbarin, weil sie ganz einfach nix, aber rein gar nix für ihren Körper und ihr Gehirn tun. Und genau diese Menschen sind dann die Pflegefälle von morgen bzw. die Toten von heute, es macht mir ganz einfach Angst...

Diese beständige Verdrängen der Realität...

lg. Vivi
  • vivi,
  • 2009.04.30, 08:21
 
Hallo Vivi!!!
Bin voll und ganz deiner Meinung.
Nur:
Das Verdrängen ist oft deren einzige Möglichkeit
a) das Erlebte zu vergessen, denn Aufarbeiten und GEfühle zulassen war in ihrer Zeit nicht gerne gesehen bzw. wurde nicht verstanden........
b) die Momentane Situation (soziale, seelische und körperliche Defizite, Entwürdigung,Bevormundung) zu ertragen.

Validation ist nicht immer der Schlüssel zum Erfolg, aber ein Hilsfmittel für Pflegende und Klienten, die Situation angenehmer zu gestalten,
Menschenwürde, Empathie und Wertschätzung möchten ALLE!!!!

Ich weiß aus Erfahrung,daß es viel Kraft kostet dort VErständnis zu zeigen, wo sich andere abwenden.
Ich bin auch oft an meine und deren Grenzen gestossen, konnte oder wollte auch oft nicht all diese plaktativ schönen Gefühle ihnen gegenüber zeigen, aus SElbstschutz, wie ich dachte. Hab mich auch oft umgedreht,weil ich dachte, es sei leichter und einfacher zu gehen,als mich mit der Situation auseinander zu setzen. Bin ja auch nur ein Mensch.

Aber allein das Bewußtsein, das Warum und die Akzeptanz gegenüber unseren Alten und Dementen ist schon mehr als ein Tropfen auf den heißen STein.
Clematis
 
guten morgen,...
liebe clematis,
danke, mir geht's gut,
alles claro,
nur leider etwas unter zeitdruck,
weil die erstkommunion meines jüngsten sohnes
in riesenschritten naht...
gestern erstkomm.-stunde bei mir daheim,
6 aufgeweckte junge herren & brotbacken stand am programm... abends war ich ordentlich müde, aber lustig war's.

nein, ich bin nicht vom fach,
nur interessiert an der thematik.
"mein" fach liegt im kulturellen bereich.
schöne grüße zurück... wohin eigentlich?
musst du mir bei gelegenheit verraten...
;-)

deinem kommentar an vivi
kann ich mich nur anschließen!


liebe marieblue,
oje.
wenn du sagst, dass meine zweifel berechtigt sind.
:-(
aber ich setze darauf, dass es immer auf die menschen ankommt, die mit den älteren leuten "arbeiten". zumindest hoffe ich das.
der "grüne winter" hat mich auch sehr gerührt.
schönen tag!


liebe vivi
wenn jemand genau weiß, wie die wirklichkeit aussieht, dann du.
vivi, als ich über dieses thema geschrieben habe,
hatte ich nur alters-/pensionistenheime im sinn,
nicht menschen, die ihre verwandten zu hause pflegen.

für mich ist das, was du zu deinem sonst auch knallvollen leben
zusätzlich mit der pflege leistest, ein unvorstellbarer kraftakt,
der dich sicher sehr oft an deine grenzen bringt.
ja, schade, dass du hier nicht darüber reden kannst.
bitte fühl' dich nicht als die "depperte vom dienst",
die unfähig ist, was richtig zu machen.
ich habe einen ganz anderen eindruck von dir gewonnen
und ich fürchte, du bist viel zu streng mit dir selbst.

mich belasten besuche im altersheim sehr.
die trostlosigkeit, die dort herrscht, ist fast nicht auszuhalten.

"betreutes wohnen" gefällt mir da auch gleich besser!
dieses projekt steckt bei uns allerdings noch in den kinderschuhen.

die volksverblödung.
fernsehprogramm, rauchen, trinken und (fr)essen, stress...
oje,
also wenn das wirklich so wäre, dass alle, die dem obigen "frönen", anwärter für demenz und pflegebürftigkeit sind,
dann "gnade gott".
man kann halt ein "auf-sich-schauen" nicht verordnen.

liebe vivi,
deine zeilen klingen sehr ohnmächtig, wütend und frustriert.
ich wünschte, ich könnte dir klar machen,
wie sehr ich den hut vor dir ziehe
und wie sehr mich deine großherzigkeit beeindruckt.
ganz lieber gruß!


schönes wochenende,
 
HALLÖCHEN
liebe dulcinea!

ich wünsche dir einen wunderschönen 1. Mai!

Oh da lese ich gerade, du hattest bei dir daheim erkommunionstunde. wie schön! :-)))))))

glg
 
@dulcinea
Danke, deine Grüsse sind in Niederösterreich angekommen.
Haben nächstes Jahr auch Erstkommunion. Hab heuer schon ganz gut zugeschaut, wie´s geht.
Bist wohl Tischmutter, was?

lg
Clematis
 
liebe dulcinea,
ichwollte dir einen lieben gruss senden und ein angenehmes wochenende wünschen.
lg welle
  • welle,
  • 2009.05.01, 21:08
 
guten morgen,...
liebe purple,
ich hoffe, dein erster mai war schön!
ja, letzte woche war bereits die vierte erstk.stunde,
einmal noch, dann ist der große tag des kleinen da...
;-)
gruß in die villa kunterbunt!

liebe clematis,
aha - die heimat der clematis ist in nö!
;-)
ja, ich bin "tischmutter" - der begriff klingt recht eigenartig,
die "arbeit" mit den kids aber ist aber eine wunderschöne!
das nächste mal fahre ich mit ihnen in die glasfachschule
und wir werden glaskreuze fertigen, die dann "gefused" werden - das ist immer ganz toll, weil dort so viele verschiedene glassorten und -farben zur verfügung sind.
gruß nach niederösterreich!

liebe welle,
dankeschön,
auch dir einen schönen sonntag
& ganz liebe grüße!
 
Liebe Dulci...
...danke für Deine lieben Worte, ich "kenne" Dich ja schon, seit ich hier bin und auch Deine Einstellung - aber darum ging es mir in meinem Kommentar nicht (ums Jammern, wie arm ich bin mit meiner Situation ;-)).

Und ich habe meinen Kommentar noch einmal gelesen und bemerkt, dass der letzte Absatz sowohl von Clematis als auch von Dir missverstanden wurde. Wenn ich vom Verdrängen rede, dann rede ich von meiner Generation.
Menschen im meinem Alter, auch jünger oder älter a bissi, egal.

Wir (und wenn ich wir sage, nehme ich mich keine Sekunde aus) sind die Pflegefälle von morgen. Weil wir ganz einfach Tatsachen verdrängen (wie schon gesagt, rauchen, essen, trinken, Streß etc.)

Ich habe schon so viele von meinen Angehörigen verloren. Das Leben kommt mir da wie eine grausame Bühne vor und ich bin die entsetzte Zuschauerin. Und hab ich es vor ein paar Jahren als Gott gegebenes Schicksal gesehen, was ihnen (den Verwandten - den pflegebedürftigen und toten) "auferlegt" wurde, so sehe ich das anders. Jahrelanger Missbrauch der Gesundheit und des Körpers - meine nüchterne Recherche hat das ergeben:

Die M. - ein Pflegefall - durch jahrzente langes Missachten der eigenen Bedürfnisse und der Gesundheit... der V. - ein Pflegefall - durch jahrzente langen Alkoholmissbrauch... die S. - ein Pflegefall, durch jahrzente lange falsche Ernährung und beständiges Ignorieren ihres Bluthochdrucks, der A. - tot - weil "durch diese Tabletten - da bin ich dann immer so müde...", der T. - tot - Alkoholmißbrauch, falsche Ernährung und Streß... die nächsten scharen in den Startlöchern - meine Frage: "Du weißt schon, Du bist stark übergewichtig und hast schon seit Deinem 16. Lebensjahr einen zu hohen Blutdruck, was tust Du dagegen...?"
Antwort: "Ah geh, ich doch nicht - ist eh nicht so arg..."

Die A. - die freut sich, weil sie soviel abgenommen hat, weil sie sich nur noch von Zigaretten ernährt...

Ich: "Hör endlich mit dem blöden Rauchen auf."
Sie: "Aber wenn's mir so schmeckt - und beruhigen tut's auch..., wen ich abends in die Glotze starre und das Dschungelcamp, DSDS, Promidinner usw. anschaue, weil da brauch ich wenigstens nicht nachdenken - dabei..."



Ich bin soooo müde, ich möchte es rausschreien, aber will es jemand hören? Hört mich wer? Hör ich mich selber? Was tu ich - dagegen - dafür???

Sorry - aber das Auskotzen musste jetzt sein - und es passt so gut dazu, weil ich bin mir sicher, wir alle haben dann super Pflegepersonal, das uns dafür liebt und uns versteht, dass wir so sind, wie wir uns selber zugerichtet haben. Gott sei Dank der Validation...
  • vivi,
  • 2009.05.07, 08:40
 
liebe vivi,...
...dank' dir für deine zeilen - jetzt wird es klarer für mich.
hast eh recht.

"will es jemand hören?", fragst du?
ja!!!
ich will es hören,
ich höre dich.
mach dir luft - schrei es raus!!

dein frommer wunsch zum schluss...
da fröstelt's mich.

ganz lieber gruß an dich,